Name: Zara Necovski, 2022-01

 

Reaktionsgeschwindigkeit

  • grundsätzlich: unter der Reaktionsgeschwindigkeit versteht man die Konzentrationsänderung eines Reaktionsteilnehmers in einer bestimmten Zeiteinheit bei einer chemischen Reaktion
  • daraus ergibt sich die Formel v=Δc/Δt (Geschwindigkeit=Konzentrationsänderung/Zeitintervall)
  • die Voraussetzung dafür, dass es zu einer Reaktion kommt, basiert auf der Stoß-/Kollisionstheorie:
  •  damit die Teilchen der Ausgangsstoffe miteinander reagieren, müssen sie:
  1. zusammenstoßen
  2. eine genügend hohe Geschwindigkeit, d.h. genug kinetische Energie haben
  3. die richtige räumliche Orientierung haben

=> nur unter diesen Bedingungen ist ein wirksamer Zusammenstoß der Teilchen und folglich deren Reaktion möglich

  • die Konzentration der Edukte beeinflusst diese Bedingungen und demzufolge auch die Reaktionsgeschwindigkeit
  • je höher die Konzentration ist, desto mehr Moleküle sind bei der Reaktion vorhanden
  • deswegen ist die Wahrscheinlichkeit für einen wirksamen Zusammenstoß der Moleküle umso größer, je höher die Konzentration der Edukte ist

=> Konsequenz: Reaktionsgeschwindigkeit steigt

  • folglich ist das Aufeinandertreffen von miteinander reagierenden Teilchen bei geringer konzentrierten Lösungen unwahrscheinlich

=> Konsequenz: geringere Reaktionsgeschwindigkeit 

  • also: die Zahl der Zusammenstöße pro Zeiteinheit (=Reaktionsgeschwindigkeit) steigt mit der Anzahl der Moleküle in der Volumeneinheit (=Konzentration)

Die Bestimmung der Reaktionsgeschwindigkeit:

  • man kann die Reaktionsgeschwindigkeit entweder als Konzentrationszunahme der Produkte oder als Konzentrationsabnahme der Edukte erfassen
  • weil aber die Konzentrationsmessung äußerst aufwendig ist, nutzt man das mathematische Verhältnis von Volumen, Stoffmenge und Konzentration (c=n/V), um auf indirektem Weg die Konzentrationsänderung zu erfassen
  • so kann man z.B. bei Gasreaktionen mit der Volumenänderung des entstehenden Produktes arbeiten          
  • generell kann man die Reaktionsgeschwindigkeit jeweils bezogen auf die einzelnen Stoffe durch den Differentialquotienten ermitteln
  • für abnehmende Edukte gilt: v = -Δc/Δt
  • für zunehmende Produkte gilt: v = Δc/Δt
  • über ein Konzentrations-Zeit-Diagramm kann man die Momentangeschwindigkeiten grafisch bestimmen, indem man Tangenten anlegt und die Steigungen dieser (mit Steigungsdreiecken) berechnet;                                           die Momentangeschwindigkeiten kann man dann gegen die Konzentration auftragen;
    die Steigung dieser neuen Gerade ist die Geschwindigkeitskonstante k, welche ein Maß für die Anzahl erfolgreicher Zusammenstöße ist
  • die Reaktionsgeschwindigkeit ist proportional zum Produkt der Ausgangsstoffe A und B                                                                                —>somit gilt: v = k*c(A)*c(B)
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.