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Immunologie: Typen von Krankheitserregern

Name: Alexander Klitsch, 2021-11

 

1) Zellulärer Krankheitserreger:

Im Allgemeinen sind Krankheitserreger Mikroorganismen, die dem Körper schaden. Dies kann auf verschiedene Arten passieren. Zum einen gibt es Krankheitserreger, die sich von den Organismen im Körper ernähren und so der Gesundheit des Menschen Schaden anrichtet. Andere Erreger sind sehr gefährlich, weil sie eine hohe Immunität gegenüber Medikamenten entwickelt, was an der benötigten Dosis für die Behandlung von Fieber gut zu erkennen ist. Ebenfalls gibt es Krankheitserreger, welche durch die Abgabe von für den Körper gefährliche Stoffe immer wieder für Probleme sorgt. Wichtig wird bei den Erregern auch die Inkubationszeit welche sich darunter definiert wie lange ein Erreger zum Eintreten zu seinem Ziel in oder auf dem Körper braucht. Diese ist sehr unterschiedlich und kann Stunden aber auch Jahre dauern.

2) Bakterien

Bakterien sind Prokaryoten. Sie werden immer als schädlich angesehen, obwohl viele sehr gesund und / oder nützlichsein können. Ein Beispiel dafür sind Probiotika und Präbiotika, welche sich im Darm breitmachen. Sie dienen dazu die Nahrung besser zu verwerten und hindern andere Krankheitserreger sich im Darm auszubreiten.
Bakterien sind jedoch nicht nur im Darm zu finden, sondern in der Luft, im Wasser oder in den Lebensmitteln die du isst. Sie vermehren sich ähnlich schnell wie die Viren sind allerdings um einiges größer und zwar ca. 0.1 bis 700 Mikrometer, wobei sie sich in allen verschiedenen Formen finden lassen.

Nur ca. 5% der bekannten Bakteiren sind krankheitserregend (= pathogen)
Die Vermehrung verläuft bei den Bakterien durch Zellteilung und lässt sie sich klonen. Sie sind Einzeller und besitzen einen eigenen Stoffwechsel wodurch sie sich selbst versorgen können und so auch an Orten ohne viele Nährstoffe bis zu mehreren Wochen überleben können. Ebenfalls besitzen die Bakterien jeweils ihr eigenes Erbgut welches bei der Zellteilung weitergegeben wird und so eine schnelle Vermehrung ermöglicht. Dazu kommt, dass die Bakterien kleine Geißeln besitzen welche ihnen als Bewegungsmöglichkeit dient und so auch ein entsprechendes Potenzial an Bewegung ermöglicht.
Es gibt verschiedene Arten an Bakterien. So gibt es Bakterien die Wärme genießen und andere die durch eine bestimmte Wärme nicht überleben können. Daher haben die Menschen sich Antibiotika hergestellt um die Zellwände der Bakterien zu zerstören oder auch nur die Vermehrung zu stoppen, da sie sehr stabil durch diese Membran sind und ohne sofort zerplatzen.

3) Algen

Algen sind Eukaryoten. Algen sind nicht mit den Wasserpflanzen zu verwechseln, wenn wir über den Krankheitserreger Alge reden. Diese kommen zwar auch im Abwasser und in Böden vor jedoch haben sie keinen Zellkern und infizieren meist Tiere, obwohl auch schon Menschen an Algen erkrankt sind.
Das besondere an Algen ist, dass sie selbst im Körper des zu Infizierenden eine eigene Infektion auslösen und trotz gutem Körperkreislauf diesen beschädigen.
Meistens wird man nämlich durch Erreger infiziert, wenn das Immunsystem eine Störung vorweist, doch diese Voraussetzung braucht die Alge nicht. Hauptsächlich werden Nutztiere oder auch Hunde infiziert.
Algen sind auch noch nicht so bekannt wie die anderen Krankheitserreger, aber werden nun Stück für Stück auch erforscht. Algen sind bisher in zwei Arten aufgekommen:

1. Halbkuglige Algen mit glattem Rand

2. Platte Algen, rau, Knopf in der Mitte, gewellter Rand


Die Diagnose dieser Infektion ist ebenfalls schwierig, da man sie meist erst auf dem Mikroskop durch eine Hautprobe erkennt, weil man bemerken muss, dass kein Antibioka gegen andere Erreger bisher nicht angeschlagen haben.

 

4) Parasiten

Parasiten sind meist Eukaryoten. Sie können einzellig oder vielzellig sein. Der Parasit kann entweder im Körper als Endoparasit oder auf dem Körper als Ektoparasit festgestellt werden. Ektoparasiten befinden sich meist in den Haaren, auf der Haut oder in der Kleidung ihres Opfers. Dahingegen halten sich die Endoparasiten im Blut, Darm oder auch im Gewebe auf, wobei sie auch Pflanzen und Tiere befallen können. Ebenfalls unterscheidet man sie unter temporären und permanenten Parasiten. Sie werden als Lebewesen definiert, da es sich um Einzeller handelt. Parasiten, die sich in dem Zellgewebe des Körpers befinden sind so auch nicht mehr vom Immunsystem erreichbar.
Parasiten können aber auch einfach als kleine Tiere definiert werden, da auch Zecken dazugehören. Diese benutzen den Wirt also den infizierten Körper um sich selbst am Leben zu erhalten. Dies tun sie indem sie dem Körper entweder Blut oder Gewebe rauben und so dem Körper schädigen. Je nach Aufenthaltsort ist es gefährlicher. Sprich nistet sich ein Parasit im Darm an und richtet irreparable Schäden an steht es schlecht um den Wirt.
Es gibt eine so große Anzahl an verschiedenen Parasiten, dass auch oft die Viren dazu gezählt werden, da diese auch eine eigene Zelle sind aber dennoch keinen eigenen Stoffwechsel oder Energieversorgung vorzuweisen haben.

 

5) Pilze

Pilze sind Eukaryoten. Die Infektion findet durch eine exogene oder endogene Mykose statt. Bei der exogenen Mykose infiziert der Pilz den Körper von außen wie zum Beispiel beim Fußpilz welchen man sich im Schwimmbad zuziehen kann. Bei der endogenen Mykose wartet der Pilz auf der Haut bis das Immunsystem geschwächt ist und er eindringen kann.
Auch die Pilze lassen sich in 2 Arten unterscheiden:
Zum einen die Dermatophytien welche die Haut und ihre Anhängsel wie zum Beispiel die Haare infiziert und zum anderen die Dermatomykosen, welche die inneren Organe befallen und versuchen dem Körper so zu schädigen.
Eine andere Art der Infektion könnte auch die allergische Reaktion auf eingeatmete Pilzsporen sein welche den Körper ziemlich schwächen oder auch zum Tod führen kann.
Ebenfalls gibt es auch Pilzarten, die den Körper mit einem giftigen Gas infizieren, welches sie selbst herstellen.
Pilze sind meist an feuchten Gebieten wie in Wäldern oder in dunklen Gassen zu finden. Dazu sehen nicht alle gleich aus aber die meisten besitzen einen Schirm, welcher sich auf dem Stängel befindet. Natürlich gibt es auch harmlose Pilze welche man auch erst nach dem Kochen sogar essen kann.

6) Prionen

Prionen sind abnorme (infektiöse) Proteine, welche im Inneren des Körpers eine Kettenreaktion startet welche den Körper zusammenbrechen lassen kann. Diese vermehren sich nicht durch die uns bekannte Teilung, sondern durch die Veränderung benachbarter Moleküle welche sich auch im Körper finden lassen. Diese Prionen können entweder sporadisch d.h. spontan durch einen Fehler im Prozess der Zellen, familiär d.h. in größeren Gruppen oder erworben also durch kontaminiertes Material erworben werden, was aber sehr selten ist.
Sporadische Prionen sind bei 1 von 1er Millionen Menschen zu erwarten, da so ein Fehler nicht häufig auftritt.
Familiäre Prionen sind durch Gene weitergegebene Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Protein mutiert und so zu den Prionen wird.
Erworbene Prionen lassen sich durch von Prionen infizierten Organen welche transplantiert wurden oder auch durch das Essen von infiziertem Rind, was man auch als den menschlichen Rinderwahnsinn beschrieben hatte.
Meist lösen Prionen bei Menschen anfangs Schlafentzug und danach Gedächtnisverlust aus, da das Gehirn unter enormen Stress steht. Dies kann ebenfalls zu Angstzuständen führen und den Infizierten letztendlich in den Wahnsinn bringen.

7) Protisten

Protisten sind einzellige Lebewesen, welche ein Vorkommnis von 1.000 Milliarden auf einem Quadratmeter besitzen können. Sie leben in den Bodenwasserporen. Ihre Größe beträgt ca. 50-300 Mikrometer und sie sind im Allgemeinen die Mikroorganismen die man nicht klar zuteilen konnte. Sie spielen eine wichtige Rolle im Leben eines jeden Menschen. Diese Rolle besteht als Nahrungsnetz, Krankheitserreger oder Bioindikatoren. Manche der Prionen fressen Bakterien oder die Kieselalge zum Beispiel spielt eine große Rolle im Gleichgewicht mit den Korallen. Allerdings kann man sie so nicht direkt definieren und sind daher eher willkürlich erdacht. Aussehen ist meist wie das der Wimpertierchen klein und Tropfen ähnlich.

8) Viren

Viren sind keine lebewesen. Sie bestehen nur aus einer Hülle mit Erbgut. Sie sind eher einfach aufgebaut und besitzen ihr Erbgut welches meist mit einer Eiweißhülle umschlossen ist, um dieses zu schützen. Also die DNA oder RNA, welche die Informationen zu ihrer Vermehrung beinhalten. Daraus zu sehen ist, dass es sich bei Viren nicht um Lebewesen handelt. Sie sind die kleinsten Krankheitserreger mit ihren 20 bis 300 Nanometern. Dadurch ist es uns kaum möglich sie mit einem Mikroskop einzufangen also nutzen wir ein Elektronenmikroskop, welches seinem Namen nach auf der Ebene der Elektronen uns die Viren erkennen lässt.
Nicht alle Viren befallen den Menschen und nicht alle Viren machen den Körper auch wirklich krank. Man kann sagen, dass Viren den Infizierten als Wirtskörper benutzen, um so zu überleben. Finden die Viren keinen Wirt sterben sie nach einer Zeit ab. Meist setzen sich die Viren in weißen oder roten Blutkörpern ab und gelangen so überall in den Körper. Die Viren nutzen den Wirt zur Vermehrung und vermehrt sich solange bis der Wirt abstirbt und sucht sich daraufhin einen neuen. So können innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Viren sich vermehren und den Körper weiter angreifen oder auch über den Mundausgang andere anstecken und diese ebenfalls befallen. Antibiotika zum Beispiel helfen bei den meisten Viren nicht und so ist der Virusverlauf durch bestimmte Medikamente zu schwächen oder man übernimmt eine Impfung umso einer richtigen Infizierung entgegenzuwirken und den eigenen Körper sozusagen zu rüsten.

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