Name: Melina Schmidt & Julian Kress

 

Lebenslauf von Charles Darwin

  • 12. Februar 1809: 1809: Geburt im englischen Shrewbury
  • 1817 - 1825: Darwin besucht verschiedene Schule
  • 1825 - 1827: Medizinstudium in Edinburgh
  • 1827 - 1831: Theologiestudium in Cambridge
  • 1831 - 1836: Weltreise mit dem Segelschiff Beagle
  • ab 1836: Darwin arbeitet an Büchern über seine Reise
  • 1839: Darwin heiratet seine Cousine Emma Wedgewood
  • 1842: Umzug von London nach Kent, schwere Krankheit als Folge seiner Reise (vermutlich eine Tropenkrankheit oder ein Parasit)
  • 1. Juli 1858: Veröffentlichung einer eigenständig entwickelten Evolutionstheorie
  • 24. November 1859: „On the Origin of Species“ erscheint
  • 19. April 1882: Tod in London
 
 

Darwins Weltreise auf der Beagle

  • auf dem Vermessungsschiff HMS Beagle (Abfahrt in Devonport, England)
  • Choleraausbruch -> Quarantäne (so konnte Darwin die Vegetation Teneriffas nicht erkunden)
  • Beginn erster Notizbücher
  • Juni 1832: Ankunft in Santiago
  • Weiterfahrt an die südamerikanisch Ostküste
  • Ankunft in Rio de Janeiro: zahlreiche Forschungen --> Entdeckung erster Fossilien
  • 1833: Argentinien und Uruguay
  • 1834: Ankunft in Valparaiso
  • Weiterfahrt Galapagosinseln
  • Januar 1836: Ankunft in Australien --> Begeisterung
  • Weiterfahrt nach Mauritus, Madagaskar, Südafrika
  • Entscheidung: Rückkehr nach Südamerika statt Rückreise nach England

Ergebnis der Reise Charles Darwins:

  • 12 Kataloge mit Sammlungen
  • zoologische Notizen: 398 Seiten
  • geologische Notizen: 1383 Seiten
  • 1529 in Spiritus konservierte Arten
  • 3907 Häute, Felle, Knochen, Pflanzen

Darwin selbst sagte dazu: „Die Reise mit der Beagle war das bei weitem bedeutendste Ereignis meines Lebens. Es hat meinen Werdegang komplett bestimmt.“

 

Darwins Evolutionstheorie:

Theorie von der Veränderlichkeit der Arten durch natürliche Selektion von Varianten nach ihrem Überlebensvorteil
 
Charles Darwin stellte 5 Punkte zum „Kampf der Arten ums Dasein“ in seinem Buch „The Origin Of Species“ (1859) auf. Diese hatte er auf seiner Entdeckungsreise um die Welt mittels Beobachtungen entwickelt:

  1. Überproduktion an Nachkommen:

Arten produzieren mehr Nachkommen, als zum Arterhalt notwendig sind.

  1. Variabilität der Nachkommen:

Die Nachkommen der Tiere und Pflanzen unterscheiden sich im Erbgut. So sind alle Mitglieder derselben Art unterschiedlich, was auf der Mutation der DNA bzw. der Rekombination beruht.

  1. Selektion durch die Umwelt:

Die Nachkommen sind unterschiedlich gut an ihre Umwelt aufgrund verschiedener Wirkung abiotischer und biotischer Faktoren. Daraus resultiert eine natürliche Auslese, sodass sich die Lebewesen den vorherrschenden Umweltbedingungen in ihrer ökologischen Nische immer besser anpassen. So ist auch über längere Zeiträume ein Artenwandel schrittweise zu erkennen. Die zufällig am besten Angepassten haben dadurch die größten Überlebens- & Fortpflanzungschancen.

Zwei Formulierungen Darwins, die dieses Phänomen geprägt haben:
- struggle for life (dt.: „Kampf ums Dasein“)
- survival of the fittest (dt.: „Überleben des am besten Angepassten“)


  1. Vererbung der günstigen Merkmale:

Bei der Fortpflanzung geben die Lebewesen die Merkmale für eine gute Umweltanpassung weiter. So kommt es dazu, dass weniger angepasste oder „nutzlose“ Lebewesen aussterben.

  1. Aktualitätsprinzip (nach Lyell):

Der beschriebene Vorgang findet auch noch heute statt. Als Bedingung dafür müssen die heute wirkenden Faktoren jedoch auch schon in der Vergangenheit gewirkt haben.

 

Grundlegende Überlegungen Darwins:

1. Alle Lebewesen erzeugen mehr Nachkommen, als zur Erhaltung der Art nötig wären.
 
2. Der jeweilige Lebensraum der Arten weist beschränkte Ressourcen auf.
 
3. Die Populationen bleiben abgesehen von saisonalen Schwankungen auf lange Frist in ihrer Größe stabil.
 
4. Jedes Individuum ist einzigartig.
  
5. Die variierenden Merkmale sind erblich.
 
-> struggle for life & survival of the fittest => natural selection
 
 
Zusammenfassend beschreibt Darwins Evolutionstheorie einen passiven Prozess, bei dem die Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen verläuft. 
 

Bedeutung für die heutige Biologie:

  • Theorie wird immer weiterentwickelt und untermauert
  • Grundlage der modernen Biologie
  • gilt nicht länger als Theorie, sondern als Tatsache
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