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von Laura Kohlhepp

Die Ernährung der ersten Menschen

Die ersten Vorfahren der Menschen waren hauptsächlich auf pflanzliche Nahrung spezialisiert. Ähnlich den Menschenaffen, aßen sie alles, was die vielfältige Flora des Regenwaldes zu bieten hatte. Man geht davon aus, dass die Aufspaltung in Menschenaffen und die Linie der Menschen mit der Ausbreitung der Savannen einher ging. Im neuen Lebensraum war es nötig neue Nahrungsquellen zu erschließen.

Es ist umstritten, ob der Mensch zunächst seine Nahrung mit Aas aufwertete, dass er in der Savanne finden konnte, oder anfing vermehrt kleine Tiere zu jagen. In jedem Fall nahm der zunehmende Fleischkonsum erheblich Einfluss auf die Ausbildung eines komplexeren Gehirns. Da Fleisch eine höhere Energiekonzentration als pflanzliche Nahrung aufweist, mussten die ersten Menschen fortan weniger Zeit auf die Nahrungssuche und -aufnahme verwenden. Im Gegenzug konnte der erste Mensch sich mehr auf die eigene Entwicklung konzentrieren: Ein komplexeres soziales Zusammenleben entwickelte sich und daraus folgten ausgefeilte Jagdstrategien. Nichtsdestoweniger war die Jagd ein schwieriges und gefährliches Unterfangen, weshalb die tierische Nahrung weiterhin nur ein relativ kleiner Teil der Ernährung des Menschen darstellte. Das Sammeln von Früchten, Samen und Blättern bildete weiterhin die Grundlage der Ernährung.

Das weit gefächerte Nahrungsspektrum der ersten Menschen war dafür verantwortlich, dass er sich gegen Nahrungskonkurrenten durchsetzen konnte. So musste der Mensch in der Lage gewesen sein, über seine bevorzugte Nahrungsquelle zu Zeiten des Überflusses hinaus auch andere Energiequellen zu erschließen - Der Mensch ist ein Generalist. Dabei ist außerdem zu beachten, dass Ernährung an die regionalen Angebote gebunden ist. Betrachtet man heutige Naturvölker erkennt man schnell, dass es den Menschen gelungen ist, in fast jeder Region ausreichend Nahrungsquellen zu erschließen: So leben die Inuit in Alaska fast ausschließlich von Fleisch und Fisch, während südamerikanische Urvölker überwiegend vegan essen. Man kann davon ausgehen, dass die ersten Menschen ähnliche Essensgewohnheiten hatten wie diese Völker.

Die Entdeckung des Feuers stellt ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Menschen dar und somit auch in der Ernährung. Pflanzliche sowie tierische Nahrung konnte über dem Feuer gegart werden. Dies hat bekanntlich zur Folge, dass das Essen weicher ist und ist daher eine mögliche Erklärung für die wesentlich kleineren Zähne und die dezentere Kaumuskulatur des Menschen gegenüber Menschenaffe. 

So hatte die Ernährung der Menschen wesentlichen Einfluss auf deren Evolution.  Abschließend muss allerdings gesagt werden, dass es viele verschiedene Theorien über die "ursprüngliche" Nahrung der Menschen gibt. Letztendlich kann man das Nahrungsangebot der damaligen Zeit nur rekonstruieren, ohne dass eine absolut sichere Aussage darüber gemacht werden kann.

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