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Name: Alexander Stein, 2013
überarbeitet von Meral Richter, 2016

Postsynaptisches Potential (PSP)

Das PSP beschreibt die Änderung der Ladung in der postsynaptischen Zelle, welche durch transmittergesteuerte Ioneneinströme zustande kommt. Man unterscheidet zwischen dem "Exzitatorischem (erregenden) Postsynaptischen Potential" (EPSP) und dem "Inhibitorischen (hemmenden) Postsynaptischen Potential" (IPSP).

 

EPSP

Das EPSP beschriebt die elektrisch positive Ladungsänderung des postsynaptischen Membranpotentials. Neurotransmitter aus erregenden Synapsen binden an die Retzeptoren von Natrium-Ionen Kanälen in der Postsynapsenmembran und öffnen diese. Na+ strömt aus dem subsynaptischen Spalt in die Postsynapse, was zu einer Depolarisation der Membran führt. Das entstandene Potential wird über den Dendriten durch das Soma zum  Axonhügel weitergeleitet, sofern der Schwellenwert von ca (-40mV) - (-50mV) erreicht wird. Ein Aktionspotential entsteht, das EPSP dient demnach zur Weiterleitung eines Reizes.

IPSP

Das IPSP beschreibt die elektisch negative Ladungsänderung des postsynaptischen Membranpotentials.
Neurotransmitter aus hemmenden Synapsen binden an die Rezeptoren von Kalium- und Chlorid-Ionen Kanälen in der Postsynapsenmembran und öffnen diese. Durch den gleichzeitigen Ausstrom von K+- Ionen in den subsynaptischen Spalt und den Eintritt von Cl- in die Postsynapse wird deren Membran hyperpolarisiert. Die Spannung liegt nun unter dem eigentlichen Ruhepotential von ca -75mV. Auf diese Weise wird die Weiterleitung von Reizen gestoppt. Dieses Phänomen tritt beispielsweise auf, wenn Muskeln angespannt werden, um Krämpfe zu vermeiden.

 

Verrechnung an Synapsen

Synapsen sind entweder erregend oder hemmend, es können jedoch beide Synapsenarten, oder mehrere der selben Art an eine Presynapse binden. Dies führt dazu, dass ein  Auslösen mehrerer EPSP's an einer Postsynapse, (siehe: Räumliche und zeitliche Summation) , oder das zeitgleiche Auslösen eines EPSP's und eines IPSP's möglich ist. In diesem Fall werden die Stärke des EPSP's und des IPSP's verrechnet, wird der Schwellenwert nicht überschritten, kommt es trotz EPSP nicht zu einer Reizweiterleitung.

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