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Name: Michelle Rausch

Datum:

Anpassungen des Blattes an Umweltbedingungen

Um an verschiedenen Standorten zu überleben, passen sich Pflanzen an die in der Umgebung herrschenden Umweltbedingungen an. Dabei unterscheidet man Pflanzen an sonnigen oder schattigen Standorten, was den Aufbau der Pflanze sehr beeinträchtigt.


Blattaufbau an sonnigen Standorten (Lichtblatt)

Pflanzen an sonnigen Standorten haben Lichtblätter, welche klein, schmal und dick sind. Es handelt sich hierbei um Getreidearten und z.B. Kiefern. Diese besitzen eine stark ausgeprägte Kutikula und die Epidermis ist ein- bis mehrschichtig. Ihr Palisaden- und Schwammgewebe ist stark ausgeprägt und die Interzellulare ist eng. Die Wurzel der Pflanzen sind gut entwickelt und oft sehr tief im Boden verankert (Tiefwurzler).


Blattaufbau an schattigen Standorten (Schattenblatt)

Die Blätter der Pflanzen sind groß und dünn. Bei solchen Pflanzen handelt es sich meist um Springkraut oder Wald-Sauerklee.
Die Kutikula der Schattenblätter ist eher dünn oder fehlt sogar ganz und sie besitzen auch nur eine einschichtige Epidermis. Palisaden- und Schwammgewebe sind gering entwickelt und auch ihr Wurzelsystem ist wenig entwickelt. 

 

Wasserpflanzen (Hydrophyten)

Bei diesem Standort handelt es sich um Algen und Pflanzen in stehenden Gewässern.
Auffallend ist, dass sie keine Kutikula besitzen und dass die Wurzel, wenn sie vorhanden ist, nur der Verankerung im Boden dient. Hydrophyten haben keine Spaltöffnungen, weswegen das Wasser und die Nährsalze über die gesamte Pflanzenoberfläche aufgenommen werden.


Pflanzen an feuchten Standorten (Hygrophyten)

Diese Pflanzen leiden selten an Wassermangel, dafür haben sie einen Nährsalzmangel. Dieser entsteht, da es durch die hohe Luftfeuchtigkeit zu geringen Transpirationsraten kommt, was eine geringe Wasseraufnahme zur Folge hat. Aber aufgrund des bestehenden Wurzeldrucks der Pflanze kommt es zur Ausscheidung von flüssigem Wasser über die Blätter, was auch Guttationstropfen genannt wird. Dadurch ist die Aufnahme von Wasser mit gelösten Salzen wieder möglich. Aufgrund dieser Vorgänge besitzt sie eine dünne Kutikula und zahlreiche Spaltöffnungen. Jedoch ist sie einer hohen Empfindlichkeit gegen Wassermangel ausgesetzt.


Pflanzen auf trockenen Standorten (Xerophyten)

Xerophyten haben ein stark entwickeltes Wurzelwerk, jedoch relative kleine Blattflächen. Ihre Kutikula ist verdickt und die Pflanzen besitzen zahlreiche Spaltöffnungen, die in die Oberfläche des Blattes eingesenkt und/oder abdeckbar sind, z.B. durch das Einrollen der Blätter.


Pflanzen wechselfeuchter Standorte (Tropophyten)

Zu diesen Pflanzen gehört ein Großteil unserer heimischen Pflanzen, welche sich durch verschiedene Maßnahmen an die wechselnden Umweltbedingungen anpassen.
In der Regenzeit ist ein Blattaustrieb der Pflanzen zu erkennen, während bei Trockenheit ein Blattabwurf beobachtet werden kann.
Pflanzen wechselfeuchter Standorte besitzen eine dicke Kutikula und haben besonders dichte und eingesenkte Spaltöffnungen.

 

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