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Name: Valentin Greb

 

Hormoneller Einfluss auf Mensch und Tier

Der Begriff Hormon leitet sich aus dem Altgriechischen und bedeutet antreiben oder erregen. Ein Hormon ist ein biochemischer Botenstoff, welcher an den Erfolgsorganen eine spezielle Wirkung oder Regulationsfunktionen auslöst.

Jedes Hormon hat eine andere Wirkung auf den Menschen oder ein Tier, jedoch sind die Wirkungen und Einflüsse sowohl bei Mensch als auch bei Tier relativ identisch.

Einfluss von Sexualhormonen auf das Verhalten

Im Bereich der Fortpflanzung und Paarung spielen Hormone eine wichtige Rolle, da sie in der Tierwelt dem Partner durch Auslösen des Balzverhaltens und Beginn der Herstellung von Geschlechtszellen vermitteln, dass sie paarungsfähig sind. Auch beim Menschen spielen Hormone u.a. beim Sexualverhalten eine wichtige Rolle. Zum Beispiel das Hormon Testosteron, welches beim Mann im Hoden aus Cholesterin synthetisiert wird. Testosteron initiiert die Bildung von Spermien und regt den Muskelaufbau an sowie die Lust auf Sex, jedoch mindert Testosteron die Neuverknüpfung von Synapsen im Gehirn. Ergänzend steigert Testosteron die Bereitschaft zur Anwendung von aggressiven Verhalten und sensibilisiert die Einschätzung von Situationen als provozierend.

Weiterhin beeinflussen Hormone auch bei Stress- oder Gefahrensituationen maßgeblich das Verhalten des Individuums, denn in solchen Situationen wird vermehrt das Hormon und der Neurotransmitter Adrenalin freigesetzt, wodurch der Herzschlag und die Atemfrequenz erhöht werden, um eventuell die Flucht anzutreten oder in einen Kampf überzugehen, wobei den den Muskel mehr Sauerstoff zur Energiegewinnung aus Fett und Glucose bereitgestellt wird.

 

Einfluss von Hormonen auf den Stoffwechsel

Ebenso wichtig ist der Einfluss mancher Hormone auf den Stoffwechsel, denn durch sie wird der Stoffwechsel in seiner effizient sowie der Energie Einlagerung in Form von Fett. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Insulin, welches in  den Langerhans’schen Inseln in der Bauchspeicheldrüse synthetisiert wird.  So erhöht Insulin die Permeabilität der Membranen in Muskel und Fettgewebe, zur erhöhten Bereitstellung von Energie,jedoch wird auch der Fettgewebeabbau gehemmt. Aber auch Zellwachstum wird von Insulin beeinflusst, aber auch Testosteron beeinflusst das Wachstum.

Eine letzte große Wirkung zeigt sich bei der der Stimmung und den Emotionen. Hormone sind hieran maßgeblich beteiligt, allen voran Serotonin. Serotonin wird hauptsächlich im Magen-Darm-Trakt gespeichert, da es aber nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann auch im Gehirn synthetisiert. Serotonin wird oft als „Glückshormon“ bezeichnet, jedoch hat Serotonin auf das Glücksgefühl nur passiven Einfluss , da es lediglich Gefühle wie Angst, Hunger, Aggressivität oder Kummer unterdrückt. Ebenso stimuliert Serotonin Regionen in der Großhirnrinde, die für emotionale Regulation verantwortlich sind.

 

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