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Name: Emma Medjedovic, 2013
Hopemaster, 2018-11

 

Definition: Algen sind eukaryotische Lebewesen und kommen sowohl als Einzeller als auch als Mehrzellen vor. Sie sind in Salz- und Süßwasser zu finden.

Es gibt vermutlich zwischen 30 000 und 1 Million verschiedener Arten. bekannte Gruppen sind die Grünalgen, Rotalgen und Braunalgen. die Cyanobakterien werden auch als Blaualgen bezeichnet. Allen Alge gemeinsam ist, dass sie Fotosynthese betreiben. 

 

Die wichtigsten Algengruppen:

Euglenozoa (Euglenophyta): z.B. „Augentierchen“ Euglena
Gelbgrüne Algen (Xanthophyceae): leben nur im Süßwasser
Goldalgen (Chrysophyta): Meist im Süßwasser lebend. Bilden oft Kolonien.
Kieselalgen (Bacillariophyta, auch Diatomeen genannt): vorwiegend im Meer lebend
Braunalgen (Phaeophyta), ca. 1500 Arten: vor allem in Salzwasser zu finden (marin!) 
Rotalgen (Rhodophyta): vor allem in Salzwasser zu finden. 
Grünalgen (Chlorophyta), ca. 8000 Arten

 

Chlamydomonas:

Diese Alge ist einzellig und besitzt zwei Geißeln zur Fortbewegung. Sie kommt meistens in Süßwasser vor.

File:Chlamydomonas (10000x).jpgPublic domain von "Dartmouth Electron Microscope Facility, Dartmouth College"; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chlamydomonas_(10000x).jpg

 

Gonium:

Dies ist eine Zellkolonie, bestehend aus 4 bis 16 Zellen. Die Zellen sind viereckig angeordnet und werden von einer Gallerthülle umfasst. Jede Zelle ähnelt der Chlamydomonas und hat keine Differenzen gegenüber den anderen Zellen innerhalb der Zellkolonie. Die Kolonien entstehen durch Zellteilung der Mutterzellen in die Tochterzellen. Es besteht die Möglichkeit eines Stoffaustausches zwischen den einzelnen Zellen innerhalb eines Goniums.

 

 

Pandorina:

Diese Zellkolonie besteht aus 16 Zellen. Sie ist kugelförmig angelegt und die Zellen gleichen Chlamydomonas. Jede einzelne Zelle hat zwei Vakuolen und Chloroplasten. Sie sind alle gleich, bis auf dem möglichen Unterschied in der Größe der Augenflecken.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Fortpflanzung: Zum Einen die ungeschlechtliche Fortpflanzung, welche durch Zellteilung erfolgt. Zum Anderen die geschlechtliche Fortpflanzung, die sich durch Anisogamie, eine Vereinigung von Gameten (Geschlechtszellen) zu einer Zygote, die (1 bis 2) begeißelte Zellen entstehen lässt, ereignet. Die entstandenen Zellen bilden neue Kolonien.

Pandorina

Quelle Bild: Giuseppe Vago (http://flickr.com/photos/52796339@N02/4899052112), licensed under the terms of the cc-by-2.0. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pandorina_sp._01.jpg

 

Eudorina:

Diese Art von Zellkolonie besteht meist aus 32 Zellen. Sie ist im Gegensatz zum Gonium kugelförmig ausgelegt. Meistens sind die Zellen in "Etagen" angeordnet. Auch hier sind die Zellen denen von Chlamydomonas sehr ähnlich. Einzig können Unterschiede in der Größe der Augenflecke auftreten. Die Fortpflanzung ist gleich der Fortpflanzung von Pandorina.

Eudorina

Autor: Keisotyo und NEON, Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eudorina_sp.jpg

 

Volvox:

Dies ist eine sehr große Zellkolonie mit bis zu tausenden von Zellen. Sie alle haben, wie auch Chlamydomonas, zwei Vakuolen, Chloroplasten, zwei Geißeln und einen Augenfleck. Die Kolonien haben einen Durchmesser von 0,15 bis 1 mm. Die Zellen sind nur außen angelegt und haben im inneren der Kugel eine durchsichtige Gallerte. Die Zellen sind differenziert und haben dadurch eine Art von Arbeitsteilung. Einige Zellen sind für die Fortbewegung verantwortlich, sie sind somatisch, was bedeutet, dass sie nicht zu Gameten werden können. Weitere Arten von somatischen Zellen haben die Aufgabe der Photosynthese. Andere wiederum sind für die Fortpflanzung verantwortlich.

Volvox kann sich geschlechtlich und ungeschlechtlich fortpflanzen. Bei der ungeschlechtlichen Fortpflanzung gibt es eine mehrfache Zellteilung, die einen Hohlkörper mit nach innen gerichteten Geißeln bildet. Daraufhin erfolgt eine Inversion (die Innenseite wird nach außen gewendet).

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung bilden männliche Zellkolonien durch Zellteilung Spermatozoiden. Die weiblichen Kolonien bilden Eizellen ohne Geißeln. Aus der befruchteten Eizelle bildet sich eine Zygote, die lange in diesem Zustand verweilen kann. Daraufhin entstehen durch Zellteilung neue Kolonien. Es ist allerdings auch eine Befruchtung in ein und der selben Kolonie möglich. Hier handelt es sich aber um monözische Kolonien (also zweigeschlechtlich).

 

Volvox 
(Volvox aureus: Klicken zum Vergrößern)

Autor: Dr. Ralf Wagner, Lyzzy, Magnus Manske, Creative Commons Attribution 3.0 ; GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 Unported; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Volvox_aureus_3_Ansichten.jpg

 

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