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 Stammbaum der Primaten

 Stammbaum der Primaten

 

 

Halbaffen

• Lemuren, Loriartigen, Koboldmaki
• Koboldmakis sind dabei die einzigen Trockennasenaffen
• haben mit den restlichen Feuchtnasenaffen (Lemuren, Loriartigen) die kleine Größe, Nachtaktivität und die damit
  verbundenen großen Augen gemeinsam, V-förmiger Unterkiefer, Insektennahrung, Putzkrallen
• Lemuren und Loriartigen sind Feuchtnasenaffen
• Feuchte Nase → das führt zu einem besser entwickelten Geruchssinn
• Putzkrallen
• kleineres Gehirn (was auch auf eine niedrige Intelligenz hindeutet)
• längliche Schnauze
• Nachtaktivität
• Fortpflanzung: - haben eine Fortpflanzungssaison
                        - es kann zu Mehrgeburten kommen
                        -  weibliche Tiere besitzen mehrere Reihen an Brustwarzen

 

 

Altweltaffen (=Schmalnasenaffen) 

• Unterart der Trockennasenaffen
• teilen sich auf in geschwänzte Altweltaffen und Menschenartige
  → geschwänzte Altweltaffen - eine Familie (Meerkatzenverwandte)
 
Dschelada  - enthalten die meisten Affenarten Afrikas und Asiens
      → darunter Meerkatzen, Paviane, Languren

 • Merkmale: - groß bis mittelgroß
                      → die kleinsten Vertreter sind die Zwergmeerkatzen, die ein Gewicht 
                          zwischen 0,8 und
1,3 kg aufweisen, die größten Vertreter sind die
                          Gorillas mit einem Gewicht bis zu 200kg

                    - am Hinterleib auffällig gefärbte Hautschwielen, die als Signalträger für
                      Sozial- und
Fortpflanzungsverhalten dienen
                    - geschänzte Altweltaffen haben unterschiedlich lange Schwänze, die
                      nicht als
Greifschwänze dienen; die Menschenartigen sind schwanzlos
                    - schmale, nach unten zeigende Nasenlöcher
                    - an allen Fingern und Zehen, Nägel statt Krallen
                    - vierbeinige Läufer; z.T. gute Springer

 

Verbreitung: - leben nur in der „Alten Welt“ 
                       → in tropischen und subtropischen Regionen Afrikas (nicht Madagaskar) und Asiens
                     - häufigstes Vorkommen in subtropischen Wäldern, aber auch einige Arten, die im 
                       afrikanischen Grasland und der offenen Savanne auftreten
                       → haben insgesamt sehr viele Vegetations- und Klimazonen kolonisiert

Lebensweise: - Tagaktivität
                       - Früchte- und Pflanzenfresser (z.T. auch Insekten und Pflanzensäfte, darauf jedoch  
                                                                    keine Spezialisierung)
                       - monogyne und polygyne Gruppen
                       - selten Monogamie
                       - in der Regel Einzelgeburten
                       - zeigen ein komplexes Sozialverhalten

→ im Bezug auf die Anzahl der Unterarten und Individuenzahlen sind sie die erfolgreichsten nicht-
    menschlichen Primaten aufgrund verschiedener Faktoren
     - haben es gelernt, Zellulose zu verdauen und können Blätter fressen, die für andere Arten ungenießbar sind 
     - Geschicklichkeit der Hände
     - ihre Intelligenz erlaubt ihnen eine breite Nutzung von Nahrung und ihrer Umwelt

           

 

 Neuweltaffen (=Breitnasenaffen)Goldgelbes Löwenäffchen

• Unterart der Trockennasenaffen
Kennzeichen: - breite Nasen, Nasenlöcher mehr oder weniger zu den Seiten
                           gerichtet

                         - Zwischenraum zwischen den Nasenlöchern breit→Breitnasenaffen
                         
- Nägel an Fingern und Zehen
                         - kleine Augen, dickes Fell
                         - schlank gebaut, lange Gliedmaßen
                         - können Daumen nicht weit abspreizen
                         - einige besitzen Greifschwanz (als einzige der Primaten)
                         - Gewicht: 100g bis 15kg
                         - weniger Intelligenz als Altweltaffen

Verbreitung: „Neue Welt“ → amerikanischer Kontinent (Südmexiko bis     
                                           Nordargentinien)                                                            

• Lebensweise: - Baumbewohner → kleiner Körper → schwer beobachtbar
                         - tagaktiv (Ausnahme: Nachtaffen)
                         - gesellig → leben in großen Gruppen

Ernährung: Früchte und Pflanzenteile, Nüsse
                    → manche Arten zusätzlich tierische Nahrung

Verwandtschaft: - gehören zu Trockennasenaffen
            
                 - bilden gemeinsam mit Altweltaffen die Gruppe der Affen

Beziehungen: - monogame Paarbeziehung
                         - Väter stark in Erziehung eingebunden

 

 

Menschenaffen - Primaten (=Herrentiere)

Die Menschenaffen sind unsere nächsten Verwandten im Reich der Tiere. Besonders bezüglich des Sozialverhaltens, kann man einige Gemeinsamkeiten zum Verhalten der Menschen erkennen. Weiterhin weisen sie eine relativ hohe Intelligenz auf, da sie ein Großhirn mit stark entwickelten motorischen Zentren und ein Sehzentrum besitzen.
Die Familie der Menschenaffen untergliedert sich in die noch lebenden Gattungen der Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans. Zusätzlich bilden die Bonobos eine Unterform der Schimpansen, weisen jedoch im Vergleich wesentliche Unterschiede auf.

 

Schimpansen

• sind eine Gattung der Menschenaffen
• die nächsten Lebenden Verwandten der Menschen

Körper: - können bis zu 1.7 m groß werden
              - dunkelbraunes bis schwarzes Fell
              - hervorstehende, runde Augen
              - hervorstehende Schnauze
              - Gesicht ist unbehaart und besitzt bei erwachsenen Tieren eine schwarze Farbe
              - Größe der Eckzähne ist vom Geschlecht des Tieres abhängig
              - bei männlichen Tieren sind die Eckzähne größer ausgeprägt

Verbreitung: Mittleres Afrika (Nigeria, Kongo, Senegal…)

• Nahrung und Sozialverhalten: - Nahrungssuche geschieht meistens auf dem Boden ober an Bäumen
                                             - sind Allesfresser, überwiegend jedoch Pflanzen
                                             - Früchte und Nüsse als Hauptnahrungsmittel
                                             - Essen auch Insekten oder kleine Säugetiere wie Fledermäuse
                                             - sie sind stark tagaktive Tiere
                                             - Schimpansen leben in größeren Gruppen zusammen, die sich oft in kleinere
                                               Untergruppen aufteilen
                                             - entweder sind sie als Einzeltiere unterwegs oder als Paare

Werkzeuge: benutzen Steine oder Holzstücke als Werkzeug, gerne benutzen sie auch Stöcke zum Graben

Lebenserwartung und Lebensraum: - Schimpansen haben eine hohe Lebenserwartung
                                                      - sind jedoch durch Zerstörung des Lebensraums gefährdet
                                                      - Lebensraum wird durch den Menschen immer weiter eingeschränkt

 

BonoboBonobo

Gattung : Schimpanse
Ursprünglicher Name: Zwergschimpanse
                                      →
Aber: wesentliche Unterschiede zu  
                                                   Schimpansen in Verhalten und Sozialleben
                                      →
Deshalb Name: Bonobo

Lebensraum: afrikanischer Kontinent: Demokratische Republik Kongo

Aussehen- kein Schwanz
                   - zierlicher Bau, dünnere und längere Gliedmaßen als Schimpansen
                   - kleiner Schädel, kaum herausstehender Kiefer
                   - Gesicht hauptsächlich schwarz, rote Lippen
                   - Babys: Gesicht schwarz (Unterschied zu Schimpansen, deren Gesicht als Baby hell ist)

Merkmale: Knöchelgänger, zweibeiniger Gang, vielfältiges Sexualleben
Ernährung: Früchte, Blätter, Pflanzenteile, Tiere (Ameisen, Regenwürmer, Schnecken)
Lebensdauer: über 35 Jahre

Lebensweise- tagaktiv, auf Baum und Boden (mehr als 50 % auf Baum)
                       - Tag- und Nachtnester
                
       - in Gruppen mit Mehrzahl an Weibchen (Dominanz) 
                       - teilen sich in Untergruppen auf
                       - kein Werkzeuggebrauch → in menschlicher Obhut jedoch durchaus beobachtet

Feinde: Leopard, Mensch

Zwergschimpanse - Bonobo

Bonobos haben das dem Menschen ähnlichste Erbgut. Die DNA stimmt zu 99,4% mit dem unseren überein!

 

Gorilla 

Gorilla

• Unterscheidung zwischen zwei Arten
  → Westlicher Gorilla: Aufteilung in „Westlichen Flachlandgorilla“ und „Cross River – Gorilla“
  → Östlicher Gorilla: Aufteilung in „Östlichen Flachlandgorilla“ und „Berggorilla“

Merkmale: - Männchen: bis 200kg schwer und 1,7m groß
                     Weibchen: bis 90kg und 1,5m
                   - Fellfarbe: graubraun
                     → ausgewachsene Männchen (= Silberrücken): silbrig-weiße, breite Rückenpartie 
                   - jeder Gorilla weist einen unverwechselbaren Fingerabdruck auf
                   - Hand- und Fußunterseite, Gesicht und Ohren sind nicht behaart
                   - eher kurze Schnauze, große Nasenlöcher
                   - kleine Augen und Ohren
                   - ausgeprägte Überaugenwülste
                   - bewegen sich meist auf allen Vieren fort, sind jedoch dazu in der Lage aufrecht zu gehen     

Verbreitung: in tropischen Wäldern in Ost- und Westafrika

• Lebensweise + Verhalten: - leben in einer Haremsgruppe mit 4 bis 20 Mitgliedern
                                            → jede Gruppe wird von einem Männchen, einem Silberrücken, angeführt
                                         - bodenlebend
                                         - tagaktiv
                                         - bauen sich jede Nacht ein neues Schlafnest, das sie mit weichen Blättern auslegen
                                         - keine feste Paarungszeiten → Weibchen gebären ca. alle vier Jahre ein Junges
                                         - Einsatz von Stöcken und Zweigen als Werkzeug
                                         - besitzen ein großes Streifgebiet, das sie jedoch nicht sehr vehement gegen andere 
                                           Gruppen 
verteidigen
                                         - Kommunikation über Laute, Gestik und Mimik

Nahrung: Vegetarier → fressen zum Beispiel Wurzeln, Blätter, Rinde und Knollen 
                                     → nehmen 15 – 20kg Nahrung täglich zu sich
                                     → sind deshalb fast ständig mit Nahrungssuche beschäftigt

 

 

 Orang-Utan

         Orang Utan                                                                 

 • gehören zu den Menschenaffen
 • Unterscheidung zu anderen Menschenaffen: - rotbraunes Fell
                                                                   - leben überwiegend 
                                                                     in den Bäumen

 • Merkmale: - werden bis zu 1.5 m groß
                   - Männchen sind doppelt so schwer wie Weibchen
                   - lange und kräftige Arme, welche besonders wichtig für
                     das Leben auf den Bäumen sind

                   - kurze, jedoch sehr bewegliche Beine
- hoher Schädel, hervortretende Schnauze
- sowohl Weibchen als auch Männchen tragen einen Bart
- erwachsene Männchen haben die für sie charakteristischen Wagenwülste

Lebensraum: auf den Inseln Borneo und Sumatra in tropischen Regenwäldern

Lebensweise: - tagaktiv
                       - hauptsächlich Baumbewohner
                       - es gibt ansässige Tiere, die ein festes Territorium bewohnen, es gibt aber auch Tiere, die von einem
                         Ort 
zum anderen wandern
                       - Männchen sind meist Einzelgänger, wogegen feste Bindungen nur zwischen Weibchen und Jungtieren
                         entstehen können
                       - treffen Männchen aufeinander, so kommt es oft zu feindseligem Verhalten und zum Kampf
                       - Werkzeuggebrauch kommt im Gegensatz zu Schimpansen in freier Wildbahn seltener vor
                       - man konnte beobachten, dass Tiere Holzstücke als Werkzeug benutzen
                       - als Regen- und Sonnenschutz benutzen die Orang-Utans oft Blätter, welche sie über den Kopf halten

Feinde: - natürlicher Feind ist der Sumatra-Tiger
              - Krokodile oder Haushunde können auch als Bedrohung auftreten

Ernährung: - Pflanzenfresser, 60 % Früchte
                   - Fleischliche Nahrung spielt keine große Rolle
                   - alle 2- 10 Jahre: Mastjahre → in diesen können sie mehr Nahrung zu sich nehmen als in normalen Jahren
                                                            → schützen vor Jahren mit Nahrungsmangel

Fortpflanzung: - keine feste Paarungszeit
                        - kann vom Nahrungsangebot abhängen (viel Essen→ mehr Kinder)
                        - heranziehen der Jungtiere liegt in der Hand des Weibchens

 

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