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Name: Manuel, 2018-10

Farbsehen

Definition:

Farbsehen ist die Fähigkeit über Fotorezeptoren im Auge unterschiedliche Lichtspektren als verschieden wahrzunehmen.

Funktionsweise:

Das menschliche Auge verfügt über drei verschiedene Zapfentypen (trichromatisches Sehen). Diese nehmen unterschiedliche Wellenlängen des Lichtes auf:

S-Zapfen absorbieren Licht einer maximalen Wellenlänge  von 420nm (blau),

M-Zapfen Licht mit einer Wellenlänge bis zu 535nm (grün) und

L-Zapfen Licht bis zu 565 nm Wellenlänge (rot).

Diese befinden sich vor Allem in der Sehgrube des Auges.

Durch das Eintreffen von Licht mit unterschiedlicher Wellenlänge wird der Sehfarbstoff Rhodopsin unterschiedlich erregt. Diese Signale der Zapfen werden nach dem Lichteinfall weitergeleitet und es erfolgt eine additive Farbmischung, durch welche alle für den Menschen sichtbaren Farben gebildet werden.

Bild zur additiven Farbmischung: 

Additive Farbsynthese (Wikicommons)

Quelle Bild: wikicommons by Quark67, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Synthese%2B.svg,  GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 & Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“

Dies hat jedoch auch zur Folge, dass es nicht möglich ist eine Farbe bestehend aus Blau und Gelb zu sehen, da diese Wellenlängen zu weißen Licht führen.

Eine Farbenblindheit wird dadurch ausgelöst, dass der Farbstoff Rhodopsin eine leicht andere Struktur annimmt, wodurch das Licht einer bestimmten Wellenlänge nicht mehr ausreichend wahrgenommen werden kann.

 

Räumliches Sehen

Definition: 

Durch räumliches Sehen ist es möglich Entfernungen und Tiefen genau zu sehen und einzuschätzen, also dreidimensional zu sehen.

Funktionsweise:

Das räumliche, oder binokulare Sehen, ist nur über zwei Augen möglich. Diese sehen ein betrachtetes Objekt aus leicht unterschiedlichen Winkeln, sodass auf den Netzhäuten unterschiedliche Bilder entsteht, welche sich in gewissen Bereichen überschneiden. In diesen Bereichen ist das Bild am schärfsten. Die Augen leiten dann ihr jeweiliges Bild über den Sehnerv zum Gehirn weiter, welches dadurch die räumliche Tiefe errechnen kann. Je näher sich ein Objekt am Auge befindet, desto größer ist die Überschneidung der Bilder. 

Jedoch ist das räumliche Sehen auch mit nur einem Auge begrenzt möglich, da die Tiefe eines Bildes nicht nur über die unterschiedlichen Bilder der beiden Augen bestimmt wird, sondern auch durch Erfahrungen geprägt ist. So wirkt ein teilweise verdecktes Objekt, als befinde es sich im Hintergrund, ein großes Objekt erscheint näher und auch Schatten tragen zur räumlichen Wahrnehmung bei.

 

 

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