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Name: Julian Kreß, 2012

Assoziatives Lernen

Unter assoziativem Lernen versteht man die Ausbildung von Verknüpfungen zwischen bestimmten Umweltreizen & eigenen Reaktionen.

Ein Fall für assoziatives Lernen ist die klassische Konditionierung, die von Pawlow erforscht wurde (vgl. Artikel "Klassische Konditionierung). Die klassische Konditionierung erklärt das Phänomen, wenn aus einem unbedingten Reflex ein bedingter Reflex wird, was auf dem Erleben angenehmer, aber auch unangenehmer Erfahrungen, die Lebewesen mit einer bestimmten Reizsituation machen, basiert.

 

Assoziatives Lernen ist unter 4 bedingten Reaktionen zusammengefasst:

- bedingte Appetenz: die Konditionierung auf bestimmte Reize durch Belohnung nach Reaktion auf diesen Reiz. (Bsp: ein Fuchs, der an einer bestimmten Stelle erfolgreich gejagt hat, praktisch belohnt wurde und deswegen diese Stelle nun vermehrt aufsuchen wird)

- bedingte Aversion: die Konditionierung auf unangenehme Erfahrungen oder Reize, wodurch bestimmte Situationen werden (Bsp: Bienenstich)

- bedingte Aktion: die Konditionierung einer speziellen Bewegungsabfolge für das Herbeiführen einer bestimmten Konsequenz. (Bsp: vgl. Versuch mit Ratte in "Skinner-Box")

- bedingte Hemmung: Konditionierung einer Endhandlung mit schlechter Erfahrung, die dadurch nicht mehr ausgeführt wird. (Bsp: ein Hund, der an seiner Leine zieht, dafür bestraft wird, sodass er zukünftig dieses Verhalten unterlässt.)

 

Zusammenfassend gibt es 2 Arten der Dressur. Bedingte Appetenz & Aktion sind durch Belohnungen positiv verstärkte Reaktionen. Im Kontrast dazu stehen die bedingte Aversion & Hemmung, die mittels Bestrafungen negativ verstärkt werden, wodurch die Häufigkeit dieses Verhaltens herabgesetzt wird.

Darüber hinaus lassen sich Konditionierung auch "löschen", wenn sie längere Zeit nicht mehr trainiert werden. Dieser Vorgang wird als Verlernen bezeichnet, was die erfahrungsbedingte Änderung eines Verhaltens ist.

Ein weiterer Prozess ist die Habituation/Gewöhnung, die verhindert, dass unnötige Energie für bereits erlernte oder angeborene Reaktionen auf Reize verschwendet wird. Dabei ignoriert man einen Reiz, der keine nützlichen Informationen enthält, somit irrelevant ist. Damit wird eine Reizüberflutung vermieden und man hat mehr Aufmerksamkeit für wichtigere Dinge.

 

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