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Name: Lisa A. 2012

Mechanismen der Partnerbindung

Folgende Tendenzen (es sind wirklich nur Tendenzen!) lassen sich bei Menschen erkennen:

Tendenzen bei Männern

  • unbegrenzte Anzahl an Spermien
  • suchen Frau mit großen Brüsten und breitem Becken
  • suchen unbewusst Gebärfreudigkeit

Tendenzen bei Frauen

  • vergleichbar geringe Anzahl an Eizellen
  • suchen Mann mit breiten Schultern und gut ausgebildeten Muskeln
  • suchen Stärke, Schutz

 

Vertrauen

Vertrauen ist der Grundstoff, ohne welchen eine Beziehung nicht funktionieren kann. Von Anfang an muss das Vertrauen immer weiter vertieft werden. Sollte das Vertrauen von dem einem Partner gebrochen werde, entstehen Risse im sogenannten "Vertrauensfundament" des anderen Partners. Man kann eine Beziehung dann zwar noch retten, jedoch wird es lange dauern, bis das zuvor aufgebaute Vertrauen wieder hergestellt ist.

 

Wann und wie findet man den richtigen Partner?

Bevor man eine Beziehung eingeht, sollte man darauf achten, seine eigenen Problem gelöst zu haben. Dadurch strahlt man eine innere Ruhe aus und wirkt auf das Gegenüber attraktiver. Da man auch nach jemanden sucht, der keine Probleme mit in eine Beziehung bringt, gilt das Gesetz der Anziehung; Es kommt das zu uns was wir selber ausstrahlen.

 

Das Geheimnis der Partnerwahl

Beim ersten Date wird besonders auf die Stimme und die Gesichtszüge geachtet. Außerdem achten Frauen auf die physische Attraktivität des Mannes und setzten auf Qualität beim Flirten. Zudem werden noch auf unterschiedliche Merkmale geachtet, z.B. die Haut (ohne/mit Makel), die Gesichtsform (gibt Auskunft über Fruchtbarkeit und Gesundheit), den Geruch (ähnliche Gerüche lehnen sich ab), die Sprache und die Herkunft. Allerdings wird mehr auf schöne Bewegungen geachtet als auf das Aussehen.

 

Mäuse-Versuch

Präriemäuse besitzen Vasopressin-Rezeptoren und führen monogame (man hat nur einen Sexualpartner) Beziehungen. Wiesenwühlmäuse hingegen besitzen diese nicht und haben ständig wechselnde Sexualpartner. Fügt man nun Vasopressin-Rezeptoren in das Gehirn-Areal der Wiesenwühlmäuse ein, erkennt man, dass auch diese anfangen monogame Beziehungen einzugehen. Daraus kann man folgern, dass bestimmte Rezeptoren Einfluss auf die Paarbindung haben. Auch beim Menschen vermutet man, dass individuelle Unterschiede bei den Vasopressin-Rezeptoren eine Rolle bei der Beziehungsbildung spielen.

 

Simon, Igor 2020-01

Partnerbindung und Hormone

Die Monogamie ist bei dem homo sapiens eine Ausnahme. Warum sind Menschen
treu?
Monogamie ist von Natur aus weniger sinnvoll, da aus Sicht der Evolutionsbiologie
Männer einen Vorteil haben, wenn sie Ihre Gene durch viele verschiedene Frauen an
den Nachwuchs übertragen. Das Hormon Oxytocin wird im Gehirn gebildet und
bewirkt, dass ein Mann seine Partnerin attraktiver und anziehender findet. Das
Belohnungszentrum im Gehirn wird durch Bindungshormone stimuliert. Das
monogame Verhalten und die Zweierbindung werden gestärkt.  Bei dem Kuscheln
oder Sex mit dem Partner oder der Partnerin wird Oxytocin ausgeschüttet. Genauso
wie bei dem Konsum von Drogen strebt der Mensch nach der Stimulation des
Belohnungssystems im limbischen System im Gehirn.
Neben Oxytocin werden auch die Hormone Dopamin und Adrenalin ausgeschüttet,
die Glücksgefühle auslösen.
Weiterhin sollen die eigenen Gene erfolgreich in die Folgegeneration eingebracht
werden. Oxytocin stärkt die menschliche Partnerbindung, wodurch die Stabilität des
Ernährers gewährleistet wird und die Überlebenschance des Nachwuchses bestehen
bleibt.
Die Befriedigung hat einen Einfluss auf die Paarbindung. Nach dem Sex fühlt man
sich für ca. zwei Tage besser als zuvor, da das Hochgefühl kognitive Prozesse im
Gehirn beeinflusst. Demzufolge ist man zufriedener und das Fortbestehen der
Beziehung ist gewährleistet. Sex ist somit ein Kriterium für eine gesunde Beziehung.
Zudem wird das Hormon Vasopressin ausgeschüttet, welches den Gefäßdruck
steuert, um die Geschlechtsorgane mit ausreichend Blut zu versorgen und führt
außerdem zu einem ruhigeren Schlaf. 
Dies erklärt, warum der homo sapiens nach der Trennung von seinem Partner in
Depressionen oder Trauer verfällt, da das Belohnungssystem wegen mangelnder
Oxytocin- Ausschüttung unterstimuliert ist.
Die menschliche Partnerbindung ist dauerhaft nicht mehr fähig zu bestehen, wenn
Störungen, wie oft auftretende Aggressionen oder andere Störfaktoren, auftreten.
Nach vier Jahren verringert sich die Ausschüttung der “Liebeshormone”. In der Regel
folgt stabilisiert sich die Bindung dennoch, z.B. Geburt eines Neugeborenen. Oft kann
die Partnerbindung in dieser Phase auch zerbrechen, da der Mensch sich nicht mehr
zu seinem Partner hingezogen führt.

 

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