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Name: Pia Plappert, Falk Lindemann

Aggressionen bei Tieren

  • arterhaltendes Verhalten
  • Instinktverhalten
  • zeigt sich durch Signale und Verhaltensmuster

 Aggressionen können zwischen Tieren einer oder unterschiedlicher Arten auftreten:

Intraspezifische Aggression
  • Konkurrenz
  • Fortpflanzung
  • Revierverhalten
  • Rangordnungsentscheidung 
=> meist kampfverhindernd
Interspezifische Aggression
  • Jagd (Beutefang)
  • Schutz vor Feinden


=> läuft auf einen (Überlebens-)Kampf hinaus

 

Rivalenkämpfe

Während der Reviergründung, der Revierverteidigung, der Fortpflanzungszeit oder dem Ermitteln der Rangordnung kommt es oftmals zu Rivalenkämpfen.
Allerdings muss es auf Grund kampfverhindernder Verhaltensweisen in diesen Situationen nicht immer zum Kampf kommen.

Kampfverhindernde Verhaltensweisen:

  1. Drohverhalten: Das Drohverhalten dient zur Einschüchterung und Vertreibung des Rivalen und schafft somit ohne direkte Kampfhandlung Distanz. Es kann auch die erste Stufe einer meist ritualisierten Kampfhandlung sein. Das Verhalten zeichnet sich durch die Zurschaustellung der Kampforgane, die Vergrößerung der Silhouette z.B. durch Aufrichtung oder durch akustische Drohungen aus.
    Beispiele: Beim Wolf ist das Zähnefletschen charakteristisch, beim Hirsch das Senken des Geweihs. 
  2. Imponierverhalten: Das Imponierverhalten weist ähnliche Verhaltensweisen wie das Drohverhalten auf. Man findet es oft während der Fortpflanzungszeit in Zusammenhang mit der Anlockung von Artgenossen des anderen Geschlechts. 
    Imponierverhalten bei Menschen erkennt man durch das Aufrichten gegenüber seinem Mitmenschen oder das Protzen mit Statussymbolen. 
  3. Fluchtverhalten: Das Fluchtverhalten ist eine meist erblich festgelegte Art der Feindvermeidung, die dem Schutz und der Verteidigung des Individuums dient. Es wird durch eine innere Fluchtbereitschaft oder bestimme Außenreize wie der Anblick eine stärkeren Gegners ausgelöst. Durch die erbliche Festlegung ist das Fluchtverhalten von bestimmten artspezifischen Verhaltensmustern gekennzeichnet, z.B. das Hakenschlagen der Hasen, und erschwert so dem Gegner die Ergreifung.


Tabellarische Übersicht:

Es verschiedene Arten der „aggressiven Interaktion“ zwischen Tieren aber auch Menschen:

 

Drohverhalten:Versuch der Einschüchterung zum Vertreiben des Gegners.
(Entscheidung ohne Kampf)
  • Aufplustern
  • Zähne fletschen
  • Brüllen, Schreien, Knurren, Fauchen
  • Drohstarren
ImponierverhaltenDient zum Anlocken möglicher Sexualpartner.
Stößt gleichgeschlechtliche Artgenossen ab.(verhindert Kampf zwischen Rivalen)Bestandteil des Balzverhaltens.

FluchtverhaltenFeindvermeidung, Trieb setzt bei Fluchtbereitschaft und vorhandene Außenreize ein (z.B. bei Einschüchterung durch Drohen des Gegners)
Bestimmte ultimative Ursachen haben Fluchtervahlten optimiert. (z.B. Hakenschlagen von Hasen)

Jedoch verhindern die kampfverhindernden Verhaltensweisen nicht immer einen Kampf.

 

Kampfarten:

  1. Kommentkampf: Der Kommentkampf ist ein intraspezifischer "Durchhaltekampf", dessen Ablauf sich durch ritualisierte Kampftechniken auszeichnet. Durch die festen Regeln während des Ablaufs wird der ursprüngliche Beschädigungskampf abgeschwächt. Körpereigene Waffen, die zur Tötung des Rivalen geeignet wären, kommen nicht zum Einsatz.
    • sind beide Kontrahenten ungefähr gleich stark oder hat der unterlegene Kontrahent keine Möglichkeit zur Flucht, können Kommentkämpfe in Beschädigungskämpfe ausarten:

     

  2. Beschädigungskampf: Der Beschädigungskampf ist wie der Kommentkampf auch ein intraspezifischer Kampf, der meist ein Kampf um die Anführerschaft ist. Je nachdem wird entweder das Alpha-Tier oder sein Herausforderer schwer verletzt. In der Regel heilen die zugefügten Verletzungen wieder. Bei sozial-organisierten Insekten wie zum Beispiel den Ameisen, wird allerdings ein Gruppenfremder, der in die Kolonie gelangt, getötet.

 

Ein Vorteil von Rivalenkämpfen ist, dass vermutlich stärkere Nachkommen entstehen, da der Sieger eines Rangordnungskampfes stärker und gesünder ist und das Recht auf die Fortpflanzung mit einem Weibchen erhält.
Als Nachteil kann man allerdings die unnötige Kraftvergeudung und den unnötigen Stress der Tiere sehen, da keine Gefahrensituation vorliegt. Außerdem ist die Tötung oder schwere Verletzung eines Artgenossen möglich.

 

Aggressionshemmung   

Unter der Aggressionshemmung versteht man die Hemmung eines Angriffs durch einen Sozialpartner. Charakterischtische Verhaltensweisen sind Fluchtverhalten, Unterwerfungen oder Demutsgebärden.

Demutsverhalten ist ein Teil des Beschwichtigungsverhaltens, das durch besondere Signale aggressionshemmend wirkt. Weitere Angriffe werden verhindert, indem der Unterlegene dem Gegner zeigt, dass er aufgibt. Typische Demutsgebärden sind das demonstrative Zeigen der verwundbaren Körperstellen, das Wegdrehen der Verteidigungs- und Kampforgane und die Verkleinerung des Körpers. Das Demutsverhalten wird oft von kindlichen Verhalten begleitet.

 

Aggressionen beim Menschen

Aggressionen beim Menschen werden häufig durch komplexe Ursachen ausgelöst:

  • Frustration
  • lernt ein Mensch, das Aggression ihn weiterbringt, neigt er häufiger dazu, aggressiv zu sein
  • "Rangordnungen" in Berufen, Gruppen, Vereinen usw.
  • Sigmund Freud begründete aggressives Verhalten als triebbedingt
  • physiologisch/ hormonelle Ursachen
  • auslösende Reize

Methoden gegen aggressives Verhalten bei Menschen:

  • Frustration vermeiden
  • Keine aggressiven Verhaltensweisen lehren
  • Aggressionen kanalisieren
  • durch Lernen und Erfahrung kann man Aggressionen kontrollieren

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