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Name: Kinga Plocienniczak 

Die Savanne 

1.1. Definition des Begriffes 

Der klimatische Vegetationsgürtel "Savanne" ist den wechselfeuchten Tropen zuzurechnen, das heißt allen Gebieten (außer den Hochgebirgen) zwischen den tropischen Regenwäldern und den Wüsten.Das Ökosystem besteht  aus einen geschlossenen Krautschicht und einer eher offenen Gehölzschicht.Das Biotop Savanne nimmt ca.18% der gesamten Landoberfläche der Erde ein. 

 

1.2. Die Entstehung der Savanne 

Savannen entstehen meist zwischen Regenwäldern und Wüsten. Es müssen drei Bedingungen gegeben sind, damit eine Savanne überhaupt entstehen kann: die entsprechende Bodenbeschaffenheit, Niederschlagsmengen und natürlich aufkommende Buschbrände. 

Die Niederschlagsmengen bestimmen wie üppig das Graswachstum wird. Die Bodenzusammensetzung ist der bestimmende Faktor für den Wachstum der Pflanzen . Büsche und Bäume, die ihre Nahrung aus tieferen Bodenschichten beziehen, bevorzugen sandige bzw. steinige Böden.
Tonhaltige Böden fördern die Gräsern, deren Wurzelgeflecht die oberen Bodenschichten durchzieht. 

Pflanzen, die Wasser in ihren Stämmen speichern können ,um so längere Trockenzeiten überstehen zu können, wachsen vorwiegend in Gebieten mit nur wenigen Niederschlägen.Der Flaschenbaum sowie der Affenbrotbaum (auch Baobab genannt), gehören zu diesen Pflanzen. 

Die natürliche Auslese der Savannenvegetation wird von den Buschbränden vollzogen. Das Gras wird verbrannt jedoch bleiben die Wurzeln sowie die Samen der anderen Pflanzen unbeschädigt. Die Bäume schützen sich mit einer intakten Borke (nur erkrankte Bäume brennen ab). Buschbrände schaffen in den Savannen Platz für neue Pflanzen ,düngen mit der Asche den Boden, entfernen tote Pflanzenteile sowie dienen zu Remineralisierung des Bodens.

 

1.3. Drei Typen von Savannen  

1.3.1. Dornsavanne 

Die Dornsavanne befindet sich im Norden und Osten Kenias (mit Ausnahme des Küstenstreifens). Im wesentlichen besteht die Vegetation der Dornensavanne aus 1 bis 3 m hohen Dornenbüschen und Bäumen, die nur minimales Laubwerk tragen.
Jährlich fallen von 200 bis zu 700 mm Niederschläge. Die Dürre, die sich auf zwei Trockenzeiten verteilt, dauert 7 bis 10 Monate. 



1.3.2. Trockensavanne 

Die Vegetation in der Trockensavanne ist an die Trockenzeit angepasst. So speichert zum Beispiel der Affenbrotbaum Wasser im Stamm und die Akazie bildet eine große Krone aus, mit der sie den Boden vor der Austrocknung schützt. An Flüssen sind Galeriewälder anzutreffen, da dort die Bäume einem ganzjährigen Zugang zu Wasser haben. Den Großteil der Vegetation bildet jedoch das Gras. 

 

1.3.3. Feuchtsavanne

Die verschiedenen Pflanzen- und Tierarten sind in der Feuchtsavanne in den verschiedensten Biotopen zu finden. Durch das tiefreichende Wurzelsystem können die Bäume ihren Wasserhaushalt auch in der Trockenzeit aufrechthalten. Zudem werfen sie in der Trockenzeit ihre Blätter ab um das Wasser zu sparen.
Selbst wenn die Trockenzeit 2 bis 5 Monate anhält, wächst das Gras 2 bis 3m hoch.  Dies ist durch die hohen Niederschläge ( 1000- 1500 mm), die im Jahr fallen, möglich.

 

1.4. Baobab (Affenbrotbaum)  

An der ostafrikanischen Küste stehen einige der ältesten Baobab-Bäume des Kontinents mit einem Alter von fast 2000 Jahren. Die Bäume erreichen leicht einen Stammdurchmesser von 7-10m und über 20m Höhe. Das Holz kann wie ein Schwamm Unmengen von Wasser speichern.Der Baobab, der einen ausgeholten Stamm haben kann, wird nachts oft von Fledermäusen bewohnt, die die Blüten der Bäume bestäuben. 

 

1.5. Nahrungsbeziehung in der Savanne 

In der Savanne gibt es ,wie in allen anderen Klimazonen, Tierarten, die sich der Vegetation dieses Lebensraumes angepasst haben. Zu den großen Herbivoren (Pflanzenfresser) der Savannen zählen zum Beispiel Gnu, Gazelle, Elefant, und Giraffe. Zu den wichtigsten Carnivoren (Fleischfresser) zählen beispielsweise Gepard und Löwe. Die häufigsten pflanzenfressenden Tierarten stammen aus dem Stamm der Insekten.  

 

1.6. Nahrungskette (Beispiele)  

Gras --> Gnu -->Tüpfelhyäne  

Baumrinde -->Termiten -->Erdferkel -->Leopard 

 

1.7. Einfluss des Menschen  

-Brennholzgewinnung (verstärkt durch den Bevölkerungszuwachs)

-Abtragung der fruchtbaren Bodenschicht -->Entwaldung-->Wüstenbildung 

-Straßenbau (Serengeti Nationalpark)

 

 

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