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Namen:
Kinga Plocienniczak, 2014
Helina & Sophie, 2018-06

 

Definition des Begriffes "Savanne"

Das Ökosystem Savanne bezeichnet den natürlichen Lebensraum von Lebewesen in einer trockenen Graslandschaft.
Die Savanne ist meist wechselfeucht mit sommerlichen Regen -und winterlichen Trockenzeiten.

 Der klimatische Vegetationsgürtel "Savanne" ist den wechselfeuchten Tropen zuzurechnen, das heißt allen Gebieten (außer den Hochgebirgen) zwischen den tropischen Regenwäldern und den Wüsten. Das Ökosystem besteht aus einer geschlossenen Krautschicht und einer eher offenen Gehölzschicht. Das Biotop Savanne nimmt ca.18% der gesamten Landoberfläche der Erde ein. 

Allgemeines zu Savannen

  • Savannen entstanden meist vor 25 Mio. Jahren (Weltklima änderte sich damals)
  • entstehen meist zwischen Regenwäldern und Wüsten
  • drei Bedingungen: Bodenbeschaffenheit, Niederschlagsmenge, natürlich aufkommende Buschbrände
  • Savanne sind bevorzugt auf sandigen bzw. steinigen Böden zu finden
  • Klima: 25-30°C (schwankt je nach Savannentyp)
  • Vegetationszone zwischen den tropischen Regenwald und der Wüste (zu finden in Afrika, Indien, Australien,Südamerika, Asien.
  • 15% der Festlandsfläche der Erde
  • 3 Savannentypen
     

Die Entstehung der Savanne 

Savannen entstehen meist zwischen Regenwäldern und Wüsten. Es müssen drei Bedingungen gegeben sind, damit eine Savanne überhaupt entstehen kann: die entsprechende Bodenbeschaffenheit, Niederschlagsmengen und natürlich aufkommende Buschbrände. 

Die Niederschlagsmengen bestimmen wie üppig das Graswachstum wird. Die Bodenzusammensetzung ist der bestimmende Faktor für den Wachstum der Pflanzen. Büsche und Bäume, die ihre Nahrung aus tieferen Bodenschichten beziehen, bevorzugen sandige bzw. steinige Böden.
Tonhaltige Böden fördern die Gräsern, deren Wurzelgeflecht die oberen Bodenschichten durchzieht. 

Pflanzen, die Wasser in ihren Stämmen speichern können, um so längere Trockenzeiten überstehen zu können, wachsen vorwiegend in Gebieten mit nur wenigen Niederschlägen. Der Flaschenbaum sowie der Affenbrotbaum (auch Baobab genannt), gehören zu diesen Pflanzen. 

Die natürliche Auslese der Savannenvegetation wird von den Buschbränden vollzogen. Das Gras wird verbrannt jedoch bleiben die Wurzeln sowie die Samen der anderen Pflanzen unbeschädigt. Die Bäume schützen sich mit einer intakten Borke (nur erkrankte Bäume brennen ab). Buschbrände schaffen in den Savannen Platz für neue Pflanzen, düngen mit der Asche den Boden, entfernen tote Pflanzenteile sowie dienen zu Remineralisierung des Bodens.

 

Drei Typen von Savannen  

Dornsavanne 

Die Dornsavanne befindet sich im Norden und Osten Kenias (mit Ausnahme des Küstenstreifens). Im wesentlichen besteht die Vegetation der Dornensavanne aus 1 bis 3 m hohen Dornenbüschen und Bäumen, die nur minimales Laubwerk tragen.
Jährlich fallen von 200 bis zu 700 mm Niederschläge. Die Dürre, die sich auf zwei Trockenzeiten verteilt, dauert 7 bis 10 Monate. 

  • Norden und Osten Kenias (Ausnahme: Küstenstreifen)
  • pro Jahr 250-500mm Niederschlag
  • 2-4 humide Monate
  • Dorngehölze und Sukkulentenarten (z.B Kakteen)
  • Bäume nur in der Nähe von Flüssen
  • wenig Tiere und Pflanzen

 

Trockensavanne 

Die Vegetation in der Trockensavanne ist an die Trockenzeit angepasst. So speichert zum Beispiel der Affenbrotbaum Wasser im Stamm und die Akazie bildet eine große Krone aus, mit der sie den Boden vor der Austrocknung schützt. An Flüssen sind Galeriewälder anzutreffen, da dort die Bäume einem ganzjährigen Zugang zu Wasser haben. Den Großteil der Vegetation bildet jedoch das Gras. 

  • zu finden in Afrika (Sahlezone und östliches Afrika), Indien, Nordaustralien
  • pro Jahr 500-1000mm Niederschlag
  • 4-7 humide Monate / Trockenzeit: Alle 2-3 Tage Regen
  • locker stehende Laubbäume und Sträucher
  • Bäume werden nur bis zu 3m groß, werfen in der Trockenzeit ebenfalls die Blätter ab => sparen Wasser
  • weniger Gräser,  weniger Tiere + Pflanzen
  • bekannter Baum: Affenbrotbaum (kann viel Wasser speichern)

 

Feuchtsavanne

Die verschiedenen Pflanzen- und Tierarten sind in der Feuchtsavanne in den verschiedensten Biotopen zu finden. Durch das tiefreichende Wurzelsystem können die Bäume ihren Wasserhaushalt auch in der Trockenzeit aufrechthalten. Zudem werfen sie in der Trockenzeit ihre Blätter ab um das Wasser zu sparen.
Selbst wenn die Trockenzeit 2 bis 5 Monate anhält, wächst das Gras 2 bis 3m hoch. Dies ist durch die hohen Niederschläge (1000- 1500 mm), die im Jahr fallen, möglich.

  • zu finden in Afrika, Südostasien, Australien, Südamerika
  • pro Jahr bis zu 1200mm Niederschlag
  • 7-10 humide Monate / Trockenzeit: Alle 2-3 Tage Regen
  • dicht bis lockerstehende Laubbäume und Sträucher
    - werden bis zu 4m groß
    - werfen in der Trockenzeit meist die Blätter ab => sparen Wasser
  • hohe Gräser
  • viele Tiere + Pflanzen => sehr gute Wasserversorgung

 

Baobab (Affenbrotbaum)  

An der ostafrikanischen Küste stehen einige der ältesten Baobab-Bäume des Kontinents mit einem Alter von fast 2000 Jahren. Die Bäume erreichen leicht einen Stammdurchmesser von 7-10m und über 20m Höhe. Das Holz kann wie ein Schwamm Unmengen von Wasser speichern.Der Baobab, der einen ausgeholten Stamm haben kann, wird nachts oft von Fledermäusen bewohnt, die die Blüten der Bäume bestäuben. 

 

Abiotische und Biotische Faktoren im Ölosystem Savanne

Abiotische Faktoren:

nicht lebende Aspekte von denen die Lebewesen abhängig sind, z.B.: Klima, Boden, Topographie, natürliche Störungen

 

Biotisch Faktoren:

• lebende Orgasmen, d.h. die Bewohner, z.B. Tiere, Pflanzen
• Erzeuger, Verbraucher, Zersetzer

Typische Tiere in der Savanne

  • Huftiere: Zebras ,Giraffen, Antilopen, Gazellen ,Wasserbüffel
  • Raubtiere: Hyänenhunde, Geparde ,Tüpfelhyänen, Kängurus
  • (Raub)Vögel: Strauße, Emu ,Nandu, Falken, Geier
  • Insekten: Ameisen, Heuschrecken, Termiten

Nahrungsbeziehung in der Savanne 

In der Savanne gibt es ,wie in allen anderen Klimazonen, Tierarten, die sich der Vegetation dieses Lebensraumes angepasst haben. Zu den großen Herbivoren (Pflanzenfresser) der Savannen zählen zum Beispiel Gnu, Gazelle, Elefant, und Giraffe. Zu den wichtigsten Carnivoren (Fleischfresser) zählen beispielsweise Gepard und Löwe. Die häufigsten pflanzenfressenden Tierarten stammen aus dem Stamm der Insekten.  

 

Nahrungskette (Beispiele)  

Gras --> Gnu --> Tüpfelhyäne  

Baumrinde --> Termiten --> Erdferkel --> Leopard 

Gras --> (junger) Elephant --> Gepard  

 

Einfluss des Menschen  

-Brennholzgewinnung (verstärkt durch den Bevölkerungszuwachs)

-Abtragung der fruchtbaren Bodenschicht -->Entwaldung-->Wüstenbildung 

-Straßenbau (Serengeti Nationalpark)

 

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